Ostern bei Trendmafia
Am Samstag, den 3. April 2010, öffnen sich – ein Tag vor Ostern – wieder die Türen zum Berliner Designermarkt für Jungkreative: TrendMafia lädt zum österlichen Indoor-Shopping in das Brunnenviertel in der Brunnenstr. 64 ein. Zahlreiche Aussteller zeigen im nüchternen Ambiente Weddingscher Architektur ihr Können. Ihr Angebot reicht diesmal von magischen Brieftaschen, über raffiniertes Modedesign, originellen Karikaturen und praktischen Kleinigkeiten zum Herumtragen und Dekorieren. Origineller Schmuck, kultige Accessoires und verschiedenste Dekoartikel bieten sich als österliches Geschenk an.
Ein vielfältiges Angebot erwartet auch die Familien. Gefilzte Kreaturen, individuelle Kinderbekleidung und einzigartige Stoffpüppchen wurden liebevoll hergestellt und warten auf die großen und kleinen Besucher. Speziell für die Kleinsten ist eine extra Spiel- und Bastelecke eingerichtet. Hier kann getobt, gebastelt und gespielt, aber auch Ostereier bemalt und mit nach Hause genommen werden.
Wer nach all dem Shopping Lust auf einen kleinen Imbiss hat, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Die Gäste erwartet ein kleines aber feines Angebot von Kuchen und frisch zubereiteten Kaffeespezialitäten, aber auch ein herzhafter Imbiss. Für die Erwachsenen gibt es außerdem kostenlose Entspannungsmassagen für Schultern, Nacken und Rücken basierend auf der Grinberg Methode bei » Sabrina Krabbenhoeft & Team.
TrendMafia Designermarkt (Indoor!)
im Brunnenviertel am U-Bahnhof Bernauer Str.
Sa., 3. April 2010, 13 bis 20 Uhr
Die Schönheit des Makels
Ab Ende März zeigt das Berliner Designerduo osko+deichmann in der Galerie HELMRINDERKNECHT eine Familie von Stahlrohrmöbeln – mit Knick! Die Rohe der Objekte wurden nicht – wie gewohnt – gebogen, sondern unter funktionalen Askpekten gedellt, gefaltet und geknickt. Erst durch diese « funktionale Beschädigung » des Stahlrohrs bekommen die Stühle, Tische und weiteren Möbel ihre endgültige Form und Funktion: Die normalerweise als Defekt wahrgenommenen Spuren sind integraler Bestandteil des Designs.
Deformierte Details
Die Designer osko+deichmann setzen sich bereits seit längerer Zeit mit dem Knick im Stahlrohr als einem im Designkontext übersehenen Detail auseinander. In manuellen Arbeitsprozessen verformen sie das Rohr: sie knicken, falten oder dellen es. Diese bewusst angewendeten „Beschädigungen“ werden zu integralen Stil- und Gestaltungselementen der Möbel. Die erstaunliche Ästhetik dieser eigentlichen Mankos verführt den Betrachter, sich auf die Schönheit, der mit Defekt und Makel assoziierten Details einzulassen; seine Konventionen und Sehgewohnheiten werden dabei „deformiert“.
Zum letztjährigen 90 Jahre Bauhaus-Jubiläum befassten sich osko+deichmann erstmalig intensiv mit dem Knicken von Stahlrohr. Sie realisierten damals für die Ausstellung „Happy Birthday Bauhaus“ den „Straw Chair“, eine vollkommen funktionstüchtige Hommage an den klassischen Freischwinger – gefertigt mit geknicktem Stahlrohr. Eine zweite vierbeinige, stapelbare Version des „Straw Chairs“ wurde Anfang 2010 von der schwedischen Firma Blå Station auf der internationalen Möbelmesse in Stockholm vorgestellt und mit dem +1Award für das beste neue Produkt ausgezeichnet.
Limitierte Möbelserie
Die Berliner Galerie HELRMRINDERKNECHT präsentiert nun unter dem Titel „Funktionale Beschädigung -The beauty of deliberate kinks, dents and bends in a family of tubular steel furniture“ eine Gruppe von neuen Möbeln, in der jedes Objekt von einer anderen Spielart der Deformierung geprägt wird – funktionale Möbel mit schönen Beschädigungen könnte man auch sagen. Die Werkgruppe setzt sich zusammen aus: Esstisch mit Stühlen, Arbeitstisch mit Freischwinger, Stehleuchte, Couchtisch, Sideboard, Regal. Zur Verwendung kommen dabei ausschliesslich Stahlrohr, Holz und Stahlklammern. Alle ausgestellten Objekte werden in einer kleinen limitierten Auflage produziert und sind exklusiv über die Galerie HELMRINDERKNECHT contemporary design erhältlich.
Funktionale Beschädigung
The beauty of deliberate kinks, dents and bends
in a family of tubular steel furniture
27 March–22 May 2010
Eröffnung: Freitag 26. März 2010, 18.00-21.00 Uhr
Linienstrasse 87
D–10119 Berlin
T +49 (0)30 530 967 01
Sideseeing- Designmarkt im Meistersaal
Das FASHION NETZWERK NEUKÖLLN lädt am 28.03. zum frühlingshaften Sonntagsshopping in den Meistersaal am Potsdamer Platz ein. In dem wunderschönen Saalbau präsentieren 50 Label modische Verführungen, taufrische Designprodukte, zarte Accessoires und erquickende Geschenkideen. Bei Gratis-Entspannungssitzungen der Praxis für Körperarbeit lösen sich auch die letzten Winterverspannungen und der Liedermacher Franky Fuzz sorgt für Frühlingsgefühle! Besondere Überraschungen hält das Reuterkieztheater bereit, welches sich unter die Besucher mischt und spontane Szenen improvisiert.
Sideseeing – Der Designmarkt
28. März 2010
11 – 18 Uhr
Meistersaal am Potsdamer Platz
Köthener Straße 38 | 10963 Berlin
Schnuppertage an der Best-Sabel- Schule
Die BEST-Sabel-Berufsfachschule für Design in Berlin-Köpenick bietet in den Osterferien ein 3-tägiges kostenloses Seminar aus den Bereichen Foto-, Grafik- und Modedesign an. Neu dabei ist der Bereich 3D, für den an der privaten Designschule ab September 2010 eine Ausbildung angeboten wird. Junge Erwachsene, die in die Berufs- und Ausbildungswelt eines Designers reinschnuppern wollen, haben vom 6. bis 8. April bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Gelegenheit dazu.
Jeder Fachbereich bietet ein spezielles Programm. Angefangen von einer kurzen Einführung in die Berufswelt über die Erläuterung grundlegender Techniken, zeigen die Dozenten und Fachbereichsleiter in den folgenden Tagen vor allem, wie man das Gehörte an kleinen Projekten praktisch umsetzen kann.Angehende Fotografen erfahren zudem Wissenswertes zur Gestaltung ihrer Bewerbungsmappen, bekommen eine Einführung in die Studiofotografie und erproben sich in der Bildbearbeitung am PC. Der Bereich 3D bietet Einblicke in die Welt der digitalen Medien und gibt den Teilnehmern nach einer kurzen Programmeinführung in Maya die Gelegenheit, selbst dreidimensionale Objekte zu gestalten und zum Leben zu erwecken. Im Bereich Grafik steht nach dem Zeichnen von Stillleben, Portrait & Co auch die Arbeit mit Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen im Vordergrund. Im Bereich Mode erfahren Interessenten etwas über die Ausbildungsstruktur eines Modedesigners und können nach Zeichnen und Modellstudien eine Handytasche nach eigenem Entwurf realisieren.
Pro Kurs ist die Gruppengröße auf 15 Teilnehmer begrenzt. Um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 030/ 65 66 10 – 0 wird deshalb gebeten. Nähere Informationen gibt es unter www.best-sabel.de
Schnuppertage an der BEST-Sabel-Berufsfachschule für Design
Lindenstraße 42
12555 Berlin-Köpenick
IDZ-Salon: Haut & Kommunikation
Zur Vernetzung der Mitglieder untereinander und für die Förderung der Diskussion auf hohem professionellem Niveau veranstaltet das Internationale Designzentrum Berlin IDZ seit Mai 2009 den IDZ Salon. An jedem letzten Donnerstag im Monat treffen sich IDZ-Mitglieder und mitgebrachte Gäste zu Gedankenaustausch und lebhaften Diskussionen. Die Inhalte des Abends werden von den Mitgliedern des IDZ gestaltet und haben zum Ziel, den Ausgangspunkt für weitere Gespräche des Abends zu liefern. So können in diesem Forum Projekte und aktuelle Entwicklungen gezeigt, Positionen zur Diskussion gestellt oder auch Erfahrungen aus dem Berufsalltag gemeinsam erörtert werden. Theoretische Überlegungen und kritische Ansätze, Beobachtungen und persönliche Reflektionen zum Thema Design können ebenfalls auf dieser Plattform thematisiert werden.
Für den IDZ Salon im März gibt Beate Schöndienst einen kurzen Einblick in die Geschichte des Körperschmucks: von Körperbemalungen, Tattooing, Cutting, Branding, Piercings bis zu heutigen bodysigns. Riten, Symbole, Moden – wer gestaltet seine Haut, wie und warum? Beate Schöndienst versteht sich als Bindeglied zwischen Kunst, Design und Fashion. Sie organisiert Ausstellungen und temporäre Showrooms. Dabei nutzt die Agentur SCHÖNE.DIENSTE ihr Netzwerk mit Partnern in Nord- und Südamerika, London und Madrid.
IDZ Salon | Unsere Haut als kommunikative Oberfläche
Donnerstag, 25. März 2010
19:00 Uhr | Einlass ab 18:30 Uhr
Um Voranmeldung wird gebeten.
IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e. V.
Reinhardtstraße 52
10117 Berlin
ETSY Einstandsparty
Anfang des Jahres hat sich die Do-It-Yourself- Plattform ETSY in der Kreuzberger Ritterstrasse ein Büro eingerichtet und arbeitet intensiv am Launch der deutschen Version. Auf dem im Jahr 2005 gegründeten Online-Marktplatz dreht sich alles ums Handgemachte. ETSY kommt ursprünglich aus Brooklyn in New York und zählt heute mehr als 250.000 angemeldete User, welche mehr als 500.000 Artikel anbieten.
In Cooperation mit dem CUT MAGAZIN aus München feiert ETSY 1. April seinen Einstand in der Hauptstadt. Es wird gebastelt und gefeiert und wer sich rechtzeitig hier anmeldet, kann die Do-It-Yourself-Sause kostenlos genießen.
ETSY DO-IT-YOURSELF-SAUSE
Etsy Labs Berlin
Ritterstrasse 12 – 14,
Im Hinterhof
Funktionsprinzipien der Dinge
Der Berliner Designer Tim Brauns sammelt seit 20 Jahren alltägliche Gebrauchsgüter und Werkzeuge auf Flohmärkten im In- und Ausland. Dabei interessieren ihn bestimmte Gestaltungslösungen und Funktionsprinzipien, die er in den Objekten erkennt und analysiert. Brauns nutzt die Fundstücke als Inspirationsquelle für seine eigene Gestaltungsarbeit, auch durch die Übertragung der in den Dingen erkennbaren konstruktiven Lösungen auf neue Kontexte.
Prinzipien erkennen
Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge stellt diese Sammlung aus, um im Vergleich mit den Museumsbeständen die verschiedenen bzw. ähnlichen Sammlungsinteressen und Ordnungsprinzipien erkennbar zu machen. Die drei folgenden Beispiele verdeutlichen die Interessen Brauns: Unter der Überschrift “Alles aus einem Stück” werden Dinge versammelt, die aus einem Material und ohne zusätzliche Verbindungselemente hergestellt sind, wie der aus einem Stück gebogene Haken, Filmscharniere, gedrechselte Objekte, Drahtbiegeteile – homogene Objekte, an denen eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem Material ablesbar und eine Raffinesse der Gestaltung spürbar wird.
“Das Scherenprinzip” zeigt ganz unterschiedliche Produkte, z.B. Schere, Korkenzieher, Pastaschneider, Kappkleiderbügel, deren Gestaltung das Scherenprinzip zugrunde liegt, ein übergeordnetes Gesetz, mit dem so unterschiedliche Aufgaben und Funktionen erfüllt werden können wie Verkleinern und Vergrößern, Verlängern und Verkürzen oder die Kraftersparnis. Umgekehrt verhält es sich mit der Sammlung von Reisekleiderbügeln: eine Funktion – der platzsparende Kleiderbügel – wird durch erstaunlich viele verschiedene Prinzipien erreicht. An den Reisekleiderbügeln läßt sich nicht nur die Vielfalt der Prinzipien studieren, Verarbeitung, Material und Beschriftung erzählen auch etwas über zeitliche und lokale Herkunft.
Sammeln und Adaptieren
Die gesammelten Dinge werden zu einem Tableau angeordnet. Darin wird erkennbar wie Brauns die Objekte als Designer befragt. Er nimmt Entstehungszeit, Herstellungsverfahren, Material, Materialverbindungen, Qualität, Marke, Herstellungsland, lösbare Verbindungen, Anwendung, Produktname, Verpackung, Typografie, Patent, Techniken und Ästhetik der Objekte in den Blick.
Wie das offene Depot im Museum der Dinge zeigt auch diese Sammlung Erkenntnismöglichkeiten auf, die im Sammeln, in der vergleichenden Betrachtung und in der Objektanalyse liegen. Der Produktdesigner Tim Brauns ist gelernter Orthopädiemechaniker und hat an der HdK-Berlin und der École des Beaux-Arts in Toulouse studiert. Seit 19 Jahren ist er Mitgeschäftsführer von e27, Berlin. Brauns war vier Jahre lang Professor an der FU-Bozen und nimmt verschiedene internationale Lehraufträge wahr.
Funktionsprinzipien der Dinge – Ausstellung
vom 26. März bis 26. April 2010
Eröffnung am 25. März 2010 um 19 Uhr
Werkbundarchiv – Museum der Dinge Oranienstraße
25 10999 Berlin
Tel.: 030 – 921
EMERGENCY DESIGN Lecture
Neue globalisierte Märkte, neue urbane Brennpunkte in Asien und Afrika, neue Geografien des Terrors: Welche Folgen hat das für die Selbst- und Weltwahrnehmung? In dieses „Arbeitsfeld der Krise“ begibt sich Yana Milev, die unter anderem an der Bauhaus-Universität Weimar zu sozialen Ausnahmesituationen und Protestkulturen forscht. Sie befragt angesichts der aktuellen Krise Kulturtechniken des urbanen, sozialen und politischen Überlebens.
1987 gründete Yana Milev „A.O.B.B.M.E.“ (Association of Black Box Multiple Environments), ein Label, das für sie stellvertretend als „Free Enterprise“ in der Gesellschaft agiert. Die Anfänge von „A.O.B.B.M.E.“ verzeichnen eine transdisziplinäre Forschung zu Körper, Raum und Identität. Heute ist „A.O.B.B.M.E. _ IAR/BAR® / Institut für Angewandte Raumforschung und Mikrotopische Kulturproduktion“, Think Tank (IAR) und Managing Office (BAR), mit Basis in Berlin. Mit „A.O.B.B.M.E.“ erschafft Yana Milev nicht nur einen Disziplinen übergreifenden Aktions- und Produktionsraum, sondern ein Konzept im Kontext der mittlerweile populär gewordenen Creative Industries.
YANA MILEV: EMERGENCY DESIGN – THE ART TO RESIST
Vortrag in deutscher Sprache
Mittwoch 17.03.2010
19:00 h | Eintritt: 5 € / 3 € (inkl. Ausstellung)
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Fon +49 (0)30 397 87 – 0
3. Designtreff des VDID
Design ist in vielen kommerziellen und nicht-kommerziellen Bereichen zum bestimmenden Wettbewerbsfaktor geworden, Design wird immer bedeutsamer für den unternehmerischen Erfolg in den Betrieben. Daraus resultieren neue Anforderungen an Designer: sie benötigen Kompetenzen in interdisziplinären Teams an Innovationen zusammen mit Entwicklungsingenieuren, mit Fachleuten für Marketing und Finanzen zu arbeiten; entweder um die Konkurrenzfähigkeit bestehender Marken sicherzustellen oder um erfolgreich ganz neue Lösungen in den verschiedenen Marktbereichen für Unternehmen, Marken oder Dienstleistungen zu entwickeln. Dies gilt für kleine und große Betriebe und Designbüros gleichermaßen.
Bei diesem Vortrag wird es um die Eckpunkte des „Managens von Design“, fokussierend auf Analyse- und Strategieoptionen gehen. Referent Prof. Rainer Grahn unterrichtet Designmanagment im Fachbereich Design an der FH Potsdam. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Galerie ERSTERERSTER in Prenzlauer Berg statt. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen und kostenfrei. Um Anmeldung wir gebeten: unter 030 – 74 07 85 56 oder per E-Mail an vdid@germandesign.de.
3. Designtreff 2010 des VDID Berlin/Brandenburg
Offener Dialog für Kreative aus allen Branchen
Mittwoch 17. März 2010,
Beginn 19 Uhr
Pappelallee 69,
10437 Berlin
U-Bahn Eberswalder Str.
Mode und Hula Hoops
Arbeitstiere aufgepasst: Am kommenden Samstag eröffnet das quirlige Modelabel WORKAHOLIC seinen neuen Showroom im IMA Designvillage. Zeit mal auszuspannen und zu entdecken was andere tüchtige Kreativarbeiter treiben. In diesem Fall feiern WORKAHOLIC ihre brandneue WORKAHOLIC FASHION SHIRT COLLECTION von Markus Schwarzbauer. Getreu dem Credo von Workaholic: Wer hart arbeitet, kann auch hart feiern, gibt es viel Party, ein bisschen Mode, jede Menge gute Laune und ein DJ-Set mit Bara Bröst. Krönender Show Act: Hula Hoop von Hoopla!
WORKAHOLIC Grand Showroom Opening
Saturday, 13 March 2010 um 18.00
IMA Design Village
Ritterstraße 12-14
Berlin Kreuzberg
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