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Sep 23, 2009

Atoms&Bits-Festival

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In dieser Woche startete in Berlin das dezentrale Kreativ-Festival “atoms&bits” . Es läuft bereits seit dem 18. September und findet gleichzeitig auch in München, Montreal, Brooklyn, New York und anderen Städten statt. Das Festival versteht sich als Plattform und Schmelztiegel, auf dem Kreative und Neugierige zusammentreffen, sich vernetzen und weitere Möglichkeiten entwickeln unsere Gegenwart Stück für Stück, beziehungsweise Bit für Bit zu verändern. Als Denkanstoß stellen die Initiatoren von “atoms&bits” die Frage, was das selbstbedruckte T-Shirt mit Wikipeda gemeinsam hat? Was verbindet Arbeitsräume für Freiberufler und politischen Aktivismus im Internet? Wie stehen wir zu Urheberrechten und digitalen Freibeutern?

Die Antwort: Es sind alles Aspekte einer neuen Kultur des Selbermachens. Dahinter steckt dieselbe Idee: Die Dinge eigenständig in die Hand nehmen. Egal ob es sich um die Beschriftung eines Shirts in der offenen Siebdruckwerkstatt handelt oder um das Hinzufügen eines Beitrags über den “rotbraunen Apfelfruchtstecher” im Online-Lexikon. Oft unbemerkt abseits der Massen, manchmal direkt vor unseren Augen, entwickeln sich neue Formen des Arbeitens und Lebens. Anker und Motor dieses Phänomens sind alle, urbane Laptoparbeiter, Kulturschaffende oder Angestellte im Großraumbüro.

Organisiert wird das atoms&bits Festival und Camp bottom up, also direkt aus der Szene. “Uns allen ist aufgefallen, dass die Art, wie wir im Netz arbeiten, auch auf die analoge Welt abfärbt. Daher finden wir es wichtig, diese Schnittstelle zu betonen, sichtbarer zu machen und zu diskutieren”, erklärt Peter Bihr, einer der Ideengeber von atoms&bits. Vielleicht liegt es an dem extrem kurzen Vorlauf, dass das Festival neben dem gerade beginnenden Kunstherbst, mit seinen Messen “art forum berlin” und “art berlin contemporary” etwas unbemerkt blieb. Anfang Juli war das Festival noch eine vage Idee. Innerhalb kürzester Zeit enstand das Konzept zu “atoms&bits”. Die Partizipationsstrukturen sind offen, alle arbeiten gleichberechtigt. Jeder konnte und kann seinen Teil dazu beitragen und hierdurch selbst den Charakter und die Ergebnisse des Atoms&Bits Festivals beeinflussen.

Um dem kollaborativen  Event eine Struktur zu geben, wurden 5 Themen formuliert, welche die wesentlichsten Strömungen der selfmade-Bewegung zusammenfassen :

Lust am Bausteln (DIY)

Neue Formen der Arbeit (Coworking)

Kultur der Offenheit (OpenEverything / Creative Commons)

Neue und offene Formen der Politik

Aktuelle Formen des Kunst- und Kulturschaffens (Art of Production of Art)

Veranstaltungsorte sind unter anderem der Moritzplatz, das betahaus und IMA Village. Dort findet am Wochende auch das “atom&bits”-Camp statt, das den krönenden Abschluß der zehntägigen Veranstaltung bildet. Hier werden über 400 Teilnehmern erwartet – Visionäre, Baustler, Aktivisten, Geeks und Kreative. Das Programm umfasst u.a. Ausstellungen, das atom&bits-PechaKucha, Live-Screenings, die atoms&bits- Party, Bastelworkshops, Live-Berichterstattung über die Wahlaktivitäten im Netz sowie eine Wahlparty.

Wer mehr über atome, bits und DIY  erfahren möchte, findet auf der Festivalhompage alle Informationen und Kontakte.

atoms&bits Festival / atoms&bits Camp

18. – 27. September 2009 26./27. September 2009

Berlin, New York, München, Montreal u.v.m.

Festivallounge: betahaus

Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin

!MA Design Village

Ritterstraße 1

Sep 21, 2009

Auftakt zum Kunstherbst

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Am 22. September eröffnet der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die “art berlin contemporary”, kurz abc, eine kunstmesse mit mehr als 130 Künstlern aus mehr als 50 Berliner Galerien. An gleich zwei Veranstaltungsorten, auf über 9000 Quadratmetern Austellungsfläche, zeigen die Galerien Ihre Stars und Newcomer der zeitgenössischen Kunst. Erstmals haben sich dazu die Kunstmesse “art forum berlin” und die Initiative “art berlin contemporary ” zusammengeschlossen, um der Veranstaltung ein noch größeres Gewicht im internationalen Kunstbetrieb zu geben. Deshalb gibt es auch einige Neuerungen: So stellen sich im diesjährigen Kunstherbst auch Galerien vor, die Kunstwerke ab den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts zeigen. Damit sollen zusätzliche Besucher im Bereich „galleries“ angezogen werden. In der Sektion „plain air“ werden Installationen und Skulpturen unter dem freiem Himmel des Sommergartens unter dem Funkturm ausgestellt. Denn während sich die abc auf die Akademie der Künste als Veranstaltungsort konzentriert, findet die art forum berlin in den Hallen des Berliner Messegeländes statt. Ein Bus-Shuttle verbindet beide Ausstellungsorte. Vielversprechend ist der Bereich „focus“ ,der für besonders junge Galerien vorbehalten ist. Wer sich hier präsentiert ist erst seit wenigen Jahren im Kulturbetrieb unterwegs und deshalb für viele Messebesucher besonders spannend.

Die ambitionierte Veranstaltung, die den furiosen Auftakt zum Berliner Kunstherbst bildet, wird eingerahmt von Podiumsdiskussionen mit Künstlern, Galeristen und Kritikern sowie dem passendem Programm der Berliner Museen “Neue Nationalgalerie”und “Hamburger Bahnhof”, mit den Ausstellungen “Bilderträume. Die Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch und Thomas Demand”, und dem Preis der Nationalgalerie für Junge Kunst 2009: Keren Cytter, Omer Fast, Annette Kelm und Danh Vo. Im zweiten Veranstaltungsort, der Akademie der Künste im Hansaviertel, findet die Ausstellung mit dem Titel “def – drafts establishing future ” statt. Dort werden Modelle, Zeichnungen, Entwürfe, Installationen und Videos von Kunstprojekten gezeigt, die speziell für den öffentlichen Raum Berlins geschaffen wurden.

Exklusive Veranstaltungen und Parties rund um die Messe gehören natürlich ebenfalls zur Agenda . 

 Weitere Informationen finden sich auf den Webseiten des art forum berlin und der abc.

 

ART FORUM BERLIN

24. September – 27. September 2009

12.00 – 19.00 Uhr

 Eröffnungstag

 23. September 2009

Premiere 11.00 – 15.00 Uhr

Preview 15.00 – 18.00 Uhr

Vernissage 18.00 – 21.00 Uhr

 Pressekonferenz

 23. September 2009

10:30 Uhr

 Ort

 Hallen 18-20, Halle 11.2, Palais am Funkturm

Messegelände Berlin

Eingang Halle 19, Hammarskjöldplatz, Berlin-Charlottenburg

 

ART BERLIN CONTEMPORARY (ABC)

 

 Eröffnungstag

 22. September 2009, 19.00 Uhr

Ausstellung

23. bis 27. September 2009

Öffnungszeiten: 11:00 – 20:00 Uhr

Sep 18, 2009

Kreative Spitzenleistung gesucht

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Seit 26 Jahren sucht der der Art Directors Club für Deutschland (ADC) e.V. die besten Jung-Kreativen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eines jeden Jahrgangs. Ob Semester-, Abschluss- oder Praxisarbeit – alle Studenten, Absolventen und Junioren können ihre Arbeiten beim größten und wichtigsten Junior-Kreativwettbewerb im deutschsprachigen Raum einreichen.

 Neben Ruhm und Ehre winken den Gewinnern jede Menge Beachtung von Talentsuchern und Top-Kreativen. “Der Gewinn beim ADC Nachwuchswettbewerb 2004 war einer der wichtigsten Impulse für meine jetzige Arbeit. Ich rate jedem Kreativ-Studenten: Such Deine beste Arbeit raus und schicke sie zum ADC”, sagt Menno Kluin, Art Director, Y&R New York.

 Der Wettbewerb richtet sich an Studenten und Absolventen aus kreativen Fachrichtungen wie Grafik-Design, Visuelle Kommunikation, Fotografie, Werbefilm, Digitale Medien, Szenographie oder Text sowie an Junioren aus der Praxis – egal ob Texter, Art Directoren, Junioren aus Film, Funk, Foto, Illustration, Design oder Redaktion. Einzige Bedingung für Junioren: Die Teilnehmer dürfen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung der Arbeit nicht mehr als zwei Jahre Berufserfahrung besitzen.

Der Nachwuchswettbewerb 2010 wird im Rahmen der ADC Junior Days während des ADC Gipfel der Kreativität veranstaltet. Es werden zahlreiche internationale und nationale Top-Kreative des Art Directors Club vor Ort sein. Die komplette Ausschreibung findet Ihr hier.

Sep 17, 2009

Der Berg ruft

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Nachdem die Berliner Stadtentwicklung zu kreativen Vorschlägen für die Nutzung des brachliegenden Flughafengeländes Berlin-Tempelhof aufgerufen hatte, stellte der Berliner Architekt Jakob Tigges ein außergewöhnliches Zukunftsprojekt vor. Seine Idee The Berg, der Bau eines 1017 Meter hohen Bergs in der Stadtmitte, entwickelte sich in Windeseile zum Favoriten der Berliner und sorgte weltweit für Furore. Obwohl The Berg aus dem Auswahlprozess der zu realisierenden Einreichungen ausschied, lebt der fiktive Berg in den Köpfen und Herzen der Berliner weiter.

Am 17. September ab 20:30 Uhr findet nun im St. Oberholz in Berlin das erste Bergfest statt. Dabei unterstützt Almdudler das Event, das die Fans von The Berg gemeinsam mit dem Betreiber des St. Oberholz am Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte ins Leben gerufen haben. Neben dem echten Almdudler-Trachtenpärchen hat Almdudler viele Kultflaschen der herb-frischen Kräuterlimo aus den Bergen „im Gepäck“.

gepostet bei http: blog.jvm-neckar.de

St. Oberholz

Rosenthaler Straße 72a
10119 Berlin

Rosenthaler Platz
Brunnenstraße/Torstraße

Tel 030 – 240 855 86
Fax 030 – 2463 1979
info@sanktoberholz.de

Öffnungszeiten
Mo-Fr: 08:00-24:00
Sa-So: 09:00-24:00

Sep 14, 2009

Design made in Germany

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…kurz Dmig heißt die Web-Plattform von Nadine Roßa und Patrick Mark Sommer. Dmig berichtet von neuen Projekten aus den Bereichen Corporate Design, Produkt und Grafik. Nun ist die zweite Ausgabe des Dmig-Magazin erschienen, eine Sammlung von Texten über das Stempelschneiden und Micro-Webspecials bei Mercedes Benz bis hin zum Interview mit Axel Kufus über die Deutschlandkollektion für das auswärtige Amt. Die spannende Textmischung findet Ihr hier. Viel Spaß beim Lesen!

Sep 13, 2009

Neue Plattform für Designtheorie

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Ein Team aus Berliner Designern hat eine neue Web-Plattform eröffnet, die sich kritisch mit dem Thema Design auseinandersetzt. Allein die Gestaltung der Seite lohnt den Besuch, doch weitaus wichtiger als schöne Oberflächen ist den Initiatoren die Frage, warum die kritische Auseinandersetzung mit Design in Vergessenheit geraten ist. 

Dafür gibt es nach Meinung von Birgit Bauer, Nicole Birlenbach und Michael Orkaj viele Gründe, ob in der Ausbildung, profit-orientierten Produzenten oder gar den Designer selbst. Auf www.designkritik.dk werden Nutzer gebeten in einen Dialog zu treten und sich an einer Diskussion über die Disziplin Design zu beteiligen. Motivation der Gründung ist der Eindruck, dass in Deutschland die Plattformen für kritische Diskussion von Design immer weniger werden; wer die Zeitung aufschlägt, wird dort selten Designrelevantes finden – außer vielleicht in wenigen Rezensionen.

Die drei Gründer von www.designkritik.dk lancieren nun eine Diskursplattform, um eine Kommunikation zu führen und zu pflegen. Noch vor zwanzig Jahren nannte sich jeder, der etwas auf sich hielt, Designkritiker und in den Zeitschriften gab es hitzige Diskussionen über den richtigen Weg des Designs. Auch die Persona des schreibenden Designers war damals wichtiger: unvergessen beispielsweise die Schriften von Ettore Sottsass, Paul Rand und Otl Aicher. Leider setzen sich auch nur wenige Hochschulen in Deutschland mit dem Thema der Designkritik auseinander. Nachwuchsförderung, wie z. B. den Wilhelm Braun-Feldweg-Förderpreis für designkritische Texte, sind seltene Einzelfälle. Die unabhängige, deutschsprachige Plattform designkritik.dk öffnet jetzt den Weg für eine neue Generation. Designkritik.dk zeigt aber auch, welche Formate es zurzeit in der Designkritik gibt und vernetzt kritische Stimmen in einer Community.

Begleitend erscheint ab sofort eine monatliche designkritik.dk-Kolumne in dem Design-Magazin Novum. Die Print-Kolumne behandelt hochaktuelle Positionen, die dann auf der Internet-Plattform weiter ausgeführt und diskutiert werden. Die Rubrik „Artikel“ zeigt die bereits veröffentlichten designkritik.dk-Beiträge, die zentrale Fragen zu richtungsweisenden Themen ansprechen sowie eigene Erfahrungen und Ansätze darstellen. In der Abteilung „Statements“ werden Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Genres und Fachjournalisten Impulse für aktuelle Diskussionen geben. Außerdem bietet die „Bibliothek“ eine grundlegende Struktur, die den Anstoß für eine wachsende und von Nutzern aufbereitete Datenbank darstellt – rund um die Recherche zum Thema Design und Kritik. Alle Informationen zur Plattform Designkritik sind der Website www.designkritik.dk zu entnehmen.

Für weitere Fragen stehen die drei Initiatoren jederzeit gerne zur Verfügung. Team: Birgit S. Bauer (Designerin, Autorin) Nicole Birlenbach (Ausstellungsdesignerin und Kuratorin) Michael Okraj (Kommunikationsdesigner und Gründer des Berliner Büros Designerdeutsch)

www.designkritik.dk

Sep 6, 2009

Der Code ist geknackt

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Seit einigen Tagen kann man auf den Straßen Berlins die Plakatentwürfe des von CREATE BERLIN ausgerufenen Wettbewerbs CODE entdecken. Über 500 Vorschläge wurden eingereicht und seit dem 24. August in der Stadt plakatiert. Auf dem Sommerfest von IDZ und CREATE BERLIN  gab die Wettbewerbs-Jury unter der Leitung von Anja Rosendahl, Ares Kalandides sowie Raban Ruddigkeit nun die Preisträger bekannt. Der erste Preis, dotiert mit 1.500 Euro, geht an die Grafikerin Martina Wember und ihr Motiv  ”B_PARKS”, welches mit den Grundflächen Berliner Parkanlagen spielt. Den zweiten Preis (1.250 Euro) erhielt Sara o’ Dea von METADESIGN mit ihrem  Vorschlag “DANN” , der den Betrachter sofort an das Berliner Verkehrsnetz denken lässt. Der dritte Preis (1.000 euro) ging an den Entwurf  ”Tempelhof” des Berliner Designbüros ETT LA BENN und Moritz Grund. Außerdem wird den Gewinnern für den Zeitraum von einem Monat eine Tätigkeit in einer der Unesco Designcities Berlin, Montreal oder Buenos Aires zur Verfügung gestellt. Die 20 Favoriten , die gestern ebenfalls im Bauhausarchiv ausgestellt wurden, gehen nun auf die Reise in die anderen Designcities.

Die Auswahl unter diesen gelungenen Favoriten-Entwürfen war sicher nicht leicht, denn die Autoren haben viel Humor und grafische Qualität ins Spiel gebracht. „Die drei Gewinner-Motive sind sehr typisch Berlin und viele Menschen können ihr Berlin-Gefühl damit identifizieren” ,begründete  Anja Rosendahl die Juryentscheidung.  ”Unser Anspruch war, den visuellen Code Berlins zu entdecken – jenseits von Ku´Damm und Brandenburger Tor. Die Gewinner zeigen deutlich, dass das geht. Wir haben den Wettbewerb ausgerufen, um zu zeigen, dass Berlin den Titel UNESCO City of Design zu Recht trägt und freuen uns, dass sich mehr als 500 Personen beteiligt haben. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Resonanz und den Einreichungen. Der Wettbewerb ist der größte Plakatwettbewerb, der je in Berlin statt gefunden hat, und weil sich Berlin so schnell wandelt und verändert hoffen wir, dass wir ihn im nächsten Jahr erneut durchführen können.“

Wer auch die anderen phantasievollen, witzigen und frechen Einreichungen zum Wettbewerb sehen möchte kann einen Großteil davon bei Flickr finden.

Sep 2, 2009

Die Stadt als Plakat

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Das berliner Kreativnetzwerk “Create Berlin” hat vor einiger Zeit die Kraeativen der Stadt aufgerufen den Code Berlins zu knacken und auf einem Plakat darzustellen. Die Ergebnisse des Contests sind nun vom 24. August bis zum 6. Septemberauf den Straßen der Stadt zu bestaunen.

Rund 1000 Plakate von 300 Designer aus Berlin und der ganzen Welt hat die Wall-AG auf ihren Werbeflächen plaziert. Hintergrund der Initiative ist die Tatsache das Berlin seit 2005 den offiziellen Titel “Unesco-City of Design” trägt, welcher die Entwicklung von Designnetzwerken, Kooperationen mit anderen Design-Cities, sowie die Entwicklung einer ‘kreativen Industrie’ befördern soll. Allerdings hinkt Berlin anderen Städten wie Montreal oder Buenos Aires in Sachen Designkultur noch hinterher. Die Plakatinitiative “Code.” deren Gewinner am 5. September auf dem Create/IDZ- Sommerfest ausgezeichnet werden, soll dazu beitragen mehr Aufmerksamkeit auf die kreative Ader der Stadt zu lenken. Wo die Plakatbeiträge zu sehen sind  ist inden Verteilernetzen der “Draussenwerber” zu erfahren oder über Google-Maps.  Nach dem Ende der open-air-Ausstellung gehen die Plakate auf die Reise in andere Design-Cities.

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