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Sep 25, 2009

Rundgang mit ok36

dederon

Gewerbetreibende von “ok36 Kunst und Design” laden am Sonntag, den 27. September 2009, von 12 bis 20 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. ok 36 ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Geschäften in Kreuzberg, welche sich mit Kunst und Design beschäftigen. In ihren Räumlichkeiten präsentieren die Beteiligten sich und ihr Handwerk, um den Bewohnern das Potential von Kunst und Design im Kiez zwischen Oranienstrasse und Köpenicker Strasse nahezubringen. Bei einem kleinen Rundgang gibt es viel zu entdecken – von handgemachten Produkten, Siebdruckpostern und stilvollen Einkaufstaschen bis hin  zur Buchvorstellung.

Orte & Veranstaltungen:

Supermarché (Lausitzer Platz 11)

Gemischtwarenladen für handgemachte Produkte

13-16 Uhr:

Basteln für Alle mit der mobilen Bastelwerkstatt “La Bastellerie”

Unter Anleitung der Bastellerie können gemeinsam zu Musik Buttons und Notitzheftchen gebastelt werden.

17 Uhr:

Vernissage Siebdruckposter von Caro Reinhardt (Berlin) “Other people other than me – Antworten zur Frage nach der Komplexität der Welt”. Die Poster entstanden auf der Grundlage einer Befragung von Leuten aus der ganzen Welt.

13-18 Uhr:

Tierrätselverlosung

finde Tiere (keine echten!) und gewinne tolle handgemachte Dinge.

Miope und kultpur (Muskauer Strasse 47)

Präsentation von Design zum Thema -goldene Zeiten-

Goldene Überraschungen

der runde Tisch lädt ein zum gestalten von goldenen Becher und Gefässen. Für Kinder und Erwachsene gleichermassen!

Dederon Design (Muskauer Strasse 45)

Sektausschank. Cocktail (Ostrezept). Schmankerl.
Sonderpräsentation zum 50. Geburtstag von Dederon: alte Dederon-Beutel und andere Gegenstände, Film “Dederon – eine Kunstfaser auf Siegeszug”

Feuer Zeug Keramik (Mariannenstrasse 48)

16:00 Uhr Boris Fust liest aus seinem aktuellen Roman ‘zwölf stunden sind kein tag’
ab 18:00 Uhr ‘General Error’, elektro punk

ok36

organisiert von:

miope und kultpur

Muskauer Strasse 47

10997 Berlin

Octavia Abele

030-62207636

Sep 25, 2009

Modulor feiert das alte Neue

abriss

Modulor zieht um. Doch bevor der neue Standort am Moritzplatz bezogen werden kann, muß der “Gute Ort”, ein zukünftiger Treffpunkt und Arbeitsraum für Kreativ-Arbeiter, noch umgebaut werden. Modulor nutzt den heutigen Abend, um mit Freunden und Partnern noch einen letzten Blick auf die alten Räume zu werfen und auf die bevorstehenden Umbauarbeiten anzustoßen. Eine gute Gelegenheit mit allen Beteiligten, Interessierten und Kreativen ins Gespräch zu kommen und einen schönen Spätsommerabend zu erleben. Um 19.00 gehts los; wer noch nicht auf der Gästeliste steht, bezahlt 5 Euro Eintritt.

Viel Vergnügen!

Der Abend im neuen Modulorstandort wird unterstütz von:

Staron, Accoya, Rat für Formgebung, Scholz Transport, Extratapete, Competitionline, Modulbox, Rhinoceros – Visual Dream, Coledampf ’s, Restaurant Zander. Vielen Dank an dieser Stelle dafür.

Modulor Haus – Freunde und Partner

Freitag, den 25.09.2009

ab 20h

Eintritt 5 EUR

Prinzenstraße 85

10969 Berlin Kreuzberg

U Moritzplatz

Sep 22, 2009

IDZ Salon am Donnerstag

1894

Universal Design” ist ein Gestaltungsansatz der in den 80-er Jahren von Ronald Mace geprägt wurde. Dabei  stehen der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt . Zusammen mit dem Rat für Formgebung und dem TÜV Nord hat das IDZ ein Kompetenznetzwerk aufgebaut und den Begriff “Universal Design” zu einem Gütesiegel weiterentwickelt. Regina Hanke, Geschäftsleiterin der Lindgrün GmbH, stellt an diesem Donnerstag, 24. September, das Projekt „Universal Design Extreme“ vor: eine Kooperation zwischen der Ev. Johannesstift Behindertenhilfe gGmbH und der HfG Schwäbisch Gmünd. Das Projekt geht der Frage nach, was Menschen mit Behinderung unterstützt und gleichzeitig Wege der Nutzerorientierung im Designprozess aufzeigt.

 

Einlass ab 18:30, Vortragsbeginn 19:00 Uhr.

Für Getränke und einen kleinen Imbiss wird gesorgt.

Freier Eintritt für Mitglieder, Gäste beteiligen sich mit 10 Euro.

Voranmeldung unter der E-mail-Adresse: members@idz.de

 

» IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e. V.

Reinhardtstraße 52
10117 Berlin

Sep 20, 2009

bauhaus global

Bauhau

Im Rahmen der Ausstellung „Modell Bauhaus“ veranstalten die drei Bauhaus-Institutionen Bauhaus-Archiv Berlin, Stiftung Bauhaus Dessau und Klassik Stiftung Weimar die Konferenz bauhaus global. Veranstaltungsorte sind vom 21. bis 24. September der Martin-Gropius-Bau Berlin, am 25. und 26. September das Bauhaus Dessau. Architektur-, Kunst- und Designtheoretiker sowie Kulturwissenschaftler und Kunsthistoriker diskutieren die Internationalisierung des Bauhauses: Wie kam es zur weltweiten Ausstrahlung und Vorbildfunktion des Bauhauses? Wer waren die Multiplikatoren der Bauhaus-Ideen? Die Konferenz beleuchtet die Einflüsse auf das Bauhaus sowie die Wege der Migranten, die nach 1933 Ideen und Konzepte des Bauhauses weiterführten. Was bedeutet diese globale Mobilität des Bauhauses für seine Stellung in der heutigen Welt?

Als Referenten werden führende Architektur-, Kunst- und Designhistoriker sowie Kunstpädagogen, Kulturwissenschaftler und Historiker aus den USA, Japan, Russland, Korea, Ungarn, Kuba, Deutschland, Israel, Tschechien und Australien geladen, die sich mit der Erforschung der Geschichte und Wirkung des Bauhauses beschäftigen.

ERÖFFNUNG

Montag 21.9. Berlin

19.00 Wolfgang Schäffner (Humboldt-Universität Berlin/ Walter Gropius Lehrstuhl, Centro Germano

Argentino, Buenos Aires)

Bauhaus im 21. Jahrhundert

Buenos Aires – Berlin – Dessau

ZUM BAUHAUS HIN

Dienstag 22.9. Berlin

9.30 Gereon Sieverich (Martin-Gropius-Bau Berlin)

Begrüßung

Annemarie Jaeggi (Bauhaus-Archiv Berlin)

Einführung

09.50 John Maciuika (Baruch College New York)

Vor dem Bauhaus: Designreform im Kaiserreich

Weiterführende Informationen und das Konferenzprogramm findet ihr Hier

Sep 15, 2009

Ausflug nach Utrecht

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Am 7. und 8. November findet in Utrecht (NL) ein Kultur-Sontag mit dem Schwerpunkt ‘Berlin’ statt. Die Berliner Design-Initiative DMY wurde zur Toonkamer eingeladen, um dort Berliner Designer auszustellen, die ihren Schwerpunkt im  Interior-Design haben. Die Toonkamer ist eine Ausstellungsfläche in einem alten Fabrikgebäude mit einer Größe von 5000 Quadratmeter.  Initiert durch das Dutch Design Center, werden dort 36 Hersteller aus den Bereichen Licht, Möbel und Küche,bis Ende des Jahres ihre neuesten Produkte vorstellen.

Bewerbung

Wer gern an der Toonkamer teilnehmen möchte kann seine Konzepte und Vorschläge via Mail bis Freitag, den 25.September 2009 an office@dmy-berlin.com unter dem Betreff “DMY-Utrecht” einsenden. Unter den eingereichten Bewerbungen trifft DMYeine repräsentative Auswahl. Die genauen Bedingungen findet ihr auf der homepage von DMY.

Über DMY

DMY Berlin ist eine zeitgenössische Designplattform, die im Jahr 2003 gegründet wurde. Sie entwickelte sich aus einem visionären Nukleus führender kreativer Köpfe der Berliner Designszene, deren Kompetenz im Erkennen und der Umsetzung aktueller und zukünftiger Trends in Kultur und Design liegt.

Erklärtes Ziel von Anfang bis heute ist, das kraftvolle Potenzial zeitgenössischen Designs zu bündeln und ihm Raum und Rahmen zu geben, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Gleichzeitig sollen Wirtschaft und Industrie die Möglichkeit geboten werden, mit innovativen Entwicklern und Gestaltern in Kontakt zu treten, um die hierbei entstehenden Synergien zu nutzen.

Sep 13, 2009

Schlechtwetter-Tip

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Der heutige Sonntag wird nass und grau. Kein Grund Trübsal zu blasen. Stattdessen sollte man die Chance wahrnehmen und die Ausstellung “Modell Bauhaus” im Martin-Gropius-Bau zu besuchen, die nur noch bis 4. Oktober zu sehen ist.

Erstmals präsentieren die drei deutschen Bauhaus-Institutionen gemeinsam eine umfassende Ausstellung über das Bauhaus, die einflussreichste Schule für Kunst, Design und Architektur des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche und oft weitgehend unbekannte Exponate machen „Modell Bauhaus“ zu einer einzigartigen Ausstellung, die den Berliner Kultursommer bestimmen wird. Zentraler Förderer der Ausstellung, die an den neunzigsten Geburtstag der Gründung des Staatlichen Bauhauses in Weimar erinnert, ist die Kulturstiftung des Bundes. „Modell Bauhaus“ wird vom 22. Juli bis zum 04. Oktober 2009 im Martin-Gropius-Bau gezeigt. „Modell Bauhaus“ erzählt die Geschichte des Bauhauses in einer umfassenden Präsentation der Arbeiten seiner Meister und Schüler sowie der wichtigsten an der Schule behandelten Themen. Ein interdisziplinärer, experimenteller Unterricht, das an der Praxis orientierte Werkstättenkonzept, die Verfolgung sozialer Fragestellungen, die Propagierung einer zeitlosen Ästhetik sowie die Erprobung neuer Verfahren und Materialien in Architektur und Design waren die wichtigsten Anliegen der Schule. Die Ausstellung rückt die umfassende Bedeutung des Bauhauses für die Entwicklung und Internationalisierung der Moderne in den Mittelpunkt und thematisiert darauf aufbauend seine weltweite und bis heute andauernde Wirkung auf Architektur und Design. Zeigten frühere Ausstellungen das Bauhaus vorwiegend nach seinen Werkstätten gegliedert, wählt „Modell Bauhaus“ eine entwicklungsgeschichtliche Perspektive. Die aus den drei Bauhaus-Institutionen stammenden Kuratoren gehen zudem der Frage nach, wie das Bauhaus rezipiert wurde, wie es weiter wirkte und was seine heutige Bedeutung ausmacht. Während die Geschichte des Bauhauses in den 18 Galerieräumen des Erdgeschosses im Martin-Gropius-Bau präsentiert wird, zeigt der Lichthof die Gegenwärtigkeit des Bauhauses heute. In Anlehnung an Johannes Ittens Farbkreis ordnen die Ausstellungsarchitekten chezweitz & roseapple der Entwicklung des Bauhauses einzelnen Farbstufen zu. Höhepunkte sind frühe Arbeiten der Bauhaus-Meister. Sie dokumentieren, weshalb Feininger, Klee, Kandinsky u.a. als Meister an die Schule berufen wurden. Werke von Meistern und Schülern aus ihrer Zeit am Bauhaus führen die rasante kreative Entwicklung der Schule vor Augen. Hier ist u.a. die „Gropius-Mappe“ zu sehen, die dem Direktor des Bauhauses 1924 zum Geburtstag überreicht wurde. Erstaunen wird die Besucher der „Afrikanische Stuhl“, den Marcel Breuer und die Weberin Gunta Stölzl 1921 entwarfen und bauten. Er galt achtzig Jahre lang als verschollen und entspricht gerade nicht dem gängigen Bild von Breuer als dem Designer der Stahlrohrmöbel. Auch Breuers erster „Clubsessel“ aus dem Jahr 1926 wird ebenso zu sehen sein wie Johannes Ittens vier Meter hoher „Turm des Feuers“ von 1920. Exemplarisch vertreten sind unbekannte Arbeiten aus den Werkstätten wie der „Entwurf einer sozialistischen Stadt“ von Reinhold Rossig und das „Bauhauskleid“ aus dem Jahre 1928 von Lis Vogler.

 

Begleitet wird die Ausstellung „Modell Bauhaus“ durch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Neben zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in Berlin, Dessau und Weimar liegt der Fokus auf einer internationalen Konferenz zum Thema Migration: Wie und auf welchen Wegen hat sich das Bauhaus nach seiner Schließung weltweit verbreitet und wer waren die Protagonisten? Parallel zur Ausstellung wird eine Sommerschule internationalen Studierenden die Möglichkeit geben, ihre Kenntnisse zum Bauhaus an den originalen Schauplätzen zu vertiefen. Unter der wissenschaftlichen Anleitung durch Mitarbeiter der drei Bauhaus-Institutionen wird der Zugang zu den Beständen der Häuser eröffnet. Konferenz und Sommerschule werden ermöglicht durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Kooperationspartner der Ausstellung „Modell Bauhaus“ ist das Museum of Modern Art in New York, das im Anschluss an die Berliner Präsentation seinen 80. Geburtstag mit der Ausstellung „bauhaus 1919–1933: workshops for modernity“ begehen wird.

Sonderöffnungszeiten

täglich | 10–20 Uhr

15. Sept. | 10–17.30 Uhr

28. Sept. bis 4. Okt. | 10–22 Uhr

 

Eintritt

€ 10,– | € 8,– ermäßigt

Gruppen [12–25 Personen,

Voranmeldung erforderlich]

p.P. € 8,– | € 6,– ermäßigt

Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren frei.

 Anfahrt

Martin-Gropius-Bau

Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110

10963 Berlin

 

Verkehrsverbindungen

 

U-Bahn Linie 2 (Haltestelle: Potsdamer Platz)

S-Bahn Linien 1, 2, 25 (Haltestellen: Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof)

Busse: M29 (S Anhalter Bahnhof) | M41 (Abgeordnetenhaus

Sep 10, 2009

Zurück in die Zukunft

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Heute eröffnet die Austellung IN DER ZUKUNFT LEBEN im Deutschen Architektur Zentrum in der Köpenicker Strasse.

Städte sind immer im Wandel begriffen, sie repräsentieren in ihren urbanen Strukturen unterschiedliche Zeitschichten. Die Ausstellung IN DER ZUKUNFT LEBEN porträtiert exemplarisch sechs Stadtsituationen, die charakteristisch für den Nachkriegsstädtebau in Ost und West sind, von deren ursprünglichen Planung bis heute.

Jede Stadt besitzt – trotz ständiger Veränderung und der vermeintlichen Ähnlichkeit zu anderen Städten – etwas Unverwechselbares, Typisches oder Einmaliges. Diese Besonderheit einer Stadt entsteht durch die Collage von Gebäuden, Plätzen und Straßen aus verschiedenen Epochen und deren politischen, sozialen und ästhetischen Normen. Der moderne Städtebau der 1950er bis 1970er Jahre hat viele deutsche Städte entscheidend geprägt: Etwa 50 Prozent des Baubestands ist nach 1945 errichtet. Obwohl die Bauten der Nachkriegsmoderne heute aus dem städtischen Gefüge kaum wegzudenken sind, stehen sie in der Kritik. Der anhaltende Verlust wertvoller Bauten aus dieser Zeit führt zu der Frage, welchen Anteil diese Architektur für die kulturelle Identität der Stadtgesellschaft hat.

Die Moderne

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts sollte ein neues Zeitalter des Wohnens und Arbeitens allen Schichten der Bevölkerung menschenwürdige Lebensverhältnisse sichern. Licht, Luft, Sonne waren die Grundmotive der Moderne. Die hygienische, grüne und verkehrsgerechte Stadt prägte als Idealvorstellung vom urbanen Lebensraum auch den Wiederaufbau der deutschen Städte nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch den dringenden Bedarf an neuen Wohnungen boten die Nachkriegsjahre Gelegenheit und Chance zur weitgreifenden Umsetzung moderner Architekturprinzipien. Europaweit entstanden in unterschiedlichen politischen Systemen Bauwerke und Stadtteile in ähnlichen elementaren Formen, die mit neuen Materialien und Konstruktionsmethoden gebaut wurden und dem damaligen Anspruch auf Effizienz und Reproduzierbarkeit entsprachen. Die neu entstandenen Gebäude waren Ausdruck einer verheißungsvollen Zukunft.

Die spezifischen Qualitäten der Nachkriegsarchitektur lassen sich noch heute entdecken. Für zukünftige sinnvolle Nutzungen sind jedoch eine unvoreingenommene Bewertung und die Berücksichtigung der sich ändernden gesellschaftlichen Bedürfnisse erforderlich. Klimawandel, drohende Ressourcenknappheit, der demographische Umbruch unserer Gesellschaft und Migrationseffekte stellen uns vor neue Herausforderungen.

Ausstellung

IN DER ZUKUNFT LEBEN zeigt die aktuelle Wahrnehmung von Gebäuden und städtebaulichen Ensembles der Nachkriegszeit. Die Ausstellung stellt exemplarisch den Umgang mit städtebaulichen Konzepten der 1950er bis 1970er Jahre dar. Sechs Stadtporträts präsentieren urbane Situationen, die beispielhaft für die architektonischen und städtebaulichen Prinzipien in Ost- und Westdeutschland stehen, aber auch das Besondere der jeweiligen Orte zeigen. Bilddokumente, Interviews und Filme eröffnen einen Blick auf die ursprüngliche Planung sowie die Veränderungen bis heute und zeichnen die kulturelle Identität dieser städtischen Räume nach.

Vorgestellt werden die Rheinstraße in Darmstadt und die Prager Straße in Dresden, die als innerstädtische Achsen die Stadtentwicklung prägen, die Großsiedlungsbauten in Halle-Neustadt und Bremen-Neue Vahr sowie Suhl im Thüringer Wald und Friedrichshafen am Bodensee als Beispiele für die Nachkriegsarchitektur in mittelgroßen Städten.

Die Autoren der sechs Porträts gehören der jungen Generation von Architekten, Architekturkritikern, Journalisten, Soziologen und Künstlern an. Ihre Betrachtungen der jeweiligen urbanen Situation schärfen die Sicht für die Probleme und Perspektiven, für die Widersprüche und selbstverständlichkeiten in der Stadtentwicklung der Nachkriegszeit.

Mit IN DER ZUKUNFT LEBEN und dem begleitenden Symposium IDEAL WEITERBAUEN! setzt der Bund Deutscher Architekten BDA sich für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Bestehenden ein. Die Ausstellung im DAZ präsentiert die Lebendigkeit und Aktualität der Nachkriegsmoderne und die Selbstverständlichkeit, mit der sie Teil der Stadtgeschichte geworden ist.

Katalog

Zur Ausstellung erscheint der Katalog „IN DER ZUKUNFT LEBEN! Die Prägung der Stadt durch den Nachkriegsstädtebau“ mit Beiträgen von Martha Doehler-Behzadi, Andreas Denk, Kai Vöckler sowie den Stadtporträts von Florian Heilmeyer, David Kasparek, Anne König, Friederike Meyer, Silke Steets, Jan Wenzel mit Fotos von Felix-Sören Meyer. Herausgeben für den Bund Deutscher Architekten BDA von Kai Vöckler. 176 Seiten, inkl. 96 Farbseiten, Nicolaische Verlagsbuchhandlung GmbH, Berlin, 19,80 EUR, ISBN 978-3-89479-567-2.

IN DER ZUKUNFT LEBEN ist eine Ausstellung des Bundes Deutscher Architekten BDA und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee. Sie wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Kurator der Ausstellung ist Kai Vöckler.

Der Pressetext wurde zur Verfügung gestellt vom DAZ.

Das DAZ ist eine Initiative des Bundes Deutscher Architekten BDA. Ziel des Deutschen Architektur Zentrums ist es, zu einer lebendigen Baukultur auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene beizutragen.

ERÖFFNUNG 10.09.2009, 18.00 Uhr

10.09. bis 15.09. September 2009

DAZ, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin-Mitte

Sep 9, 2009

Das Alphabet der Stadt

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Am Samstag, den 12. September öffnet das Buchstabenmuseum seine Türen. Ab 13.oo Uhr kann man einen seltenen Blick in das Depot des Museums werfen.

Das Buchstabenmuseum hat sich die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben zur Aufgabe gemacht, unabhängig von Kultur, Sprache und Schriftsystem. Buchstaben stehen an der Schnittstelle zwischen Schriftkultur und visueller Kultur.

Elementare Teile

Sie sind die elementaren semiotischen Bausteine aller textlichen Überlieferungen und schriftlichen Kommunikation. Buchstaben sind Chiffren mit charakteristischer Form und vielfältiger Materialität, sie transportieren Images, sie verschlingen sich zu Tattoos oder sie schmecken als Suppeneinlage und Gebäck.

Durch die zunehmende Vereinheitlichung des Stadtbildes verschwinden handwerklich hochwertige Schriftzüge, Zeichen und Schilder aus dem öffentlichen Raum. Aufgrund des Aussterbens traditioneller Firmen, aber auch der grafischen Überarbeitung von Wortmarken, gehen regionale und historische Zeichen verloren.

Die Sammlung

Das Buchstabenmuseum – im Jahr 2005 von Barbara Dechant (39) und Anja Schulze (33) gegründet – arbeitet daher auch als Recycling-Unternehmen und als Depot. Gesammelt werden Objekte, die semiotisch als Zeichen im ABC funktionieren, quer zu ihrer materiellen Substanz, in der Fülle ihrer Funktionen und in aller ästhetischen Bandbreite.

Bisher gibt es kein vergleichbares Museum, das sich ausschließlich mit dem Buchstaben als inhaltsfreies Zeichen beschäftigt. Geplant ist ein Museum im traditionellen Sinn mit unkonventionellen Präsentationen. Ziel des Buchstabenmuseums ist es, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Typografie und das Interesse für die Schriftensammlung zu wecken.

Die Faszination des Museums besteht im Herauslösen der Objekte aus dem eigentlichen Gebrauchszusammenhang und wir zukünftig viele Besucherinnen und Besucher begeistern: vom ABC-Schützen bis zum akademischen Zeichentheoretiker, vom Street-Art-Künstler bis zum Designenthusiasten.

Samstag 12.09.2009 ab 13.00 Uhr

Schaudepot: Leipziger Strasse 49, 10117 Berlin

www.buchstabenmuseum.de

Sep 8, 2009

Sofia Fashion Design

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The White Market bietet den kreativen Designern von Mode und Accessoires in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, ihre Produkte in den Höfen der Kulturbraurei im Prenzlauer Berg zu präsentieren. Besucher, Modedesigner und Trendsetter finden hier Einzelstücke aus den Kollektionen  Berliner Nachwuchs-Designern. Ziel der Initiatoren  des White Market ist es, eine Anlaufstelle für Redakteure, Einkäufer, Trendforscher und Modebegeisterte zu etablieren. Die Designer werden entsprechend der Qualität und Originalität ihrer Produkte ausgewählt.

An diesem Samstag, den 12. September, präsentiert sich das bulgarische Label „Paradise Garage“, eine Plattform für junge, unabhängige, bulgarische Designer. Die gleichnamige Boutique in Sofia gibt es seit fünf Jahren und sie sieht ihre Herausforderung darin, Extravaganz und Lässigkeit zu kombinieren. Hier gibt es Mode für selbstbewusste Frauen, die ihre Individualität feiern wollen.

Location

KulturBrauerei

Schönhauser Allee 36

10435 Berlin – Prenzlauer Berg

Zeiten

Samstag, 12. September von 12-17 Uhr

Verkehrsmittel

U-Bahn: U2 Eberswalder Straße

S-Bahn: Ringbahn S42, S47 und S8

Tram: 13, 53, 50 und 20

Sep 1, 2009

Sommerfest des IDZ und create Berlin

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Am 5. September feiern das IDZ und CREATE BERLIN erstmalig zusammen ein gemeinsames Sommerfest in den lichtdurchfluteten Hallen des Bauhaus-Archivs/Museum für Gestaltung. Wir freuen uns auf jeden, der dort einen entspannten und doch spannenden Samstag verbringen möchte! Während des Sommerfestes findet die Vernissage der Ausstellung CODE Plakatcontest – Die 20 Favoriten statt sowie die Preisverleihung an die drei Gewinner. Beginn 16:30 Uhr, um Anmeldung wird gebeten unter http://tinyurl.com/cbsommerfest.

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