Sep 27, 2011

Nachwachsende Designer

Die Finalisten des Nachwuchspreises des Designpreis Deutschland 2012 stehen fest: die Jury wählte die Kommunikationsdesigner Bastian Illerhaus, Alexander Lis und Sven Quadflieg sowie die Produktdesigner Stephanie Nina Jasny und Marko Müller aus den zahlreichen Bewerbungen um den begehrten Preis aus.

Im Bereich Produktdesign überzeugte Stephanie Nina Jasny die Jury mit ihrem Objekt Cordula (2008), das Kabeltrommel und Baustrahler vereint.

Sven Quadflieg vergibt auf dem CD-Cover-Design des Musikwettbewerbs „Made in Hessen“ 2009 jedem Künstler eine bestimmte Schrift und Farbe, so dass ein Wiedererkennungswert wie in der Musik entsteht, selbst wenn sich – wie auf dem CD Cover – die Schriftzüge überlappen.

Alexander Lis gestaltete eine Plakatkampagne für das japanische Filmfestival „Nippon Connection“ 2011 in Frankfurt am Main. Die Faltungen im Plakat sollten an die japanische Faltkunst Origami erinnern.

Die Informationsgrafiken von Bastian Illerhaus, für die er unter anderem die Silhouetten von Playmobilfiguren (2009) verwendet, “visualisieren komplexe Themen wie die Finanzkrise mit einer verständlichen Formensprache”, so die Erklärung der Jury.

Marko Müller erfand eine zusammenklappbare Sto-Box (2008) für den VW Passat Variant.

Im Februar 2012 wird der Gewinner auf der internationalen Konsumgütermesse Ambiente bekannt gegeben. Dort findet die Preisverleihung zum Designpreis Deutschland 2012 statt. Der Jury ermittelte die fünf Finalisten aus 41 Nachwuchsdesignern, die vom Rat für Formgebung nominiert wurden. „Am Ende überzeugten die Portfolios der Finalisten durch ihren eigenständigen Ansatz und ihre überzeugende Designbotschaft“, sagt Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung.

 

 

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