Nov 15, 2010

Design aus Berlin- Wer braucht das?

Berlin vermarktet sich international hervorragend als Stadt des Designs und trägt seit 2006 die UNESCO Auszeichnung „City of Design“. Berliner Design gilt als experimentell, nicht auf unmittelbare Verwertbarkeit angelegt und offen für Experimente. Und darin liegt für viele Designer der Kreativmetropole ein großes Problem: als Autorendesigner fehlt es Ihnen nach wie vor an ausreichend Nachfrage und Aufträgen.

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Eine stärke Ausrichtung auf die Zusammenarbeit mit Industrie und Innovationsträgern, also der Loslösung von der Kleinserie und dem Unikat des künstlerisch motivierten Designs könnte eine mögliche Antwort bieten. Ein Beispiel sind die Velotaxis, in Berlin beliebt, in Japan absolute Kultobjekte – designed in Berlin – hergestellt in Brandenburg. Aber wie genau können Berliner Industrieunternehmen und Designer zusammenarbeiten?

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Zukunftsgespräche © projektzukunft

Dieser Frage gehen am Mittwoch, dem 17. November 2010, Werner Aisslinger, Erik Spiekermann, Udo Bansbach, Cornelia Horsch und Dr. Bastian Lange im Rahmen des 55. Zukunftsgesprächs im Internationalen Designzentrum IDZ nach. Bei der Diskussion geht es um die Verortung der Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Designwirtschaft, die Vernetzung mit der Industrie und die Herausforderungen der zukünftigen internationalen Entwicklung. Zukunftsgespräche sind öffentliche Diskussionen der Landesinitiative Projekt Zukunft in Zusammenarbeit mit Inforadio (rbb) zu aktuellen Themen der Informationsgesellschaft.

Möbel, Marken und Maschinen – wer braucht Design aus Berlin?

Zukunftsgespräch im IDZ

Wann: 17.11.2010 Beginn: 19.30 Uhr

Internationales Design Zentrum Berlin e. V.

Reinhardtstraße 52

10117 Berlin

Eintritt frei.

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